In der Vergangenheit haben Anwender unterschiedliche Erfahrungen mit der Qualität von Antihaftbeschichtungen gemacht. Dadurch ergab sich ein verschwommenes Bild, so dass vielfach die Beschichtung an sich auf dem Prüfstand war. Zu unrecht, wie wir meinen.

Die Qualität von Beschichtungen ist äußerst abhängig von der eingesetzten Beschichtungstechnik. Die in der Vergangenheit oft gewählte Methode war die manuelle Technik mittels einer Sprühpistole. Aber gerade bei hochwertigen Beschichtungen mit PFTE, FEP und PFA stößt diese Verfahrensweise schnell an ihre Grenzen.

Wir setzen bei der TopCoat - Beschichtung auf modernste Technik, um die engen Toleranzen bei der Verarbeitung einhalten zu können. Die sichere Vorbehandlung des Backgutträgers ist dabei genauso wichtig wie die eigentliche Beschichtung.

Die Anneliese – TopCoat – Beschichtung beinhaltet folgende Produktionsstufen:
- Entfetten des Backgutträgers
- Das Beizen raut die Oberfläche auf. Durch das Aufrauen der Oberfläche wird die Basis für eine optimale Haftung der Beschichtung erreicht.
- 2 Klarspülvorgänge reinigen den Backgutträger.
- Ein Spülgang mit neutralem Wasser entfernt kristalline Rückstände.
- Alle Feuchtigkeitsreste werden abgedampft.
- Ein erster Lackiervorgang grundiert den Backgutträger. Dieser Vorgang wird auch Primern genannt.
- Auf 2 Infrarotstrecken wird der Backgutträger zwischengetrocknet.
- Die TopCoat-Beschichtung wird aufgetragen.
- Auf einer weiteren Infrarotstrecke wird nochmals zwischengetrocknet.
- In einer Ofenkammertrockner wird die TopCoat-Beschichtung bei 430 °C eingebrannt.

Vertrauen ist gut, Kontrolle notwendig.
Schon die kleinsten Veränderungen in den Grundsubstanzen können zu Problemen bei der Beschichtung führen. Eine vollautomatische Steuerungsanlage kontrolliert jeden Vorgang und dokumentiert sämtliche Anlagen-Parameter und Chargen-Nummern. So kann auch lange nach Fertigung eines Produktes genau recherchiert werden, wo sich ein möglicher Fehler eingeschlichen hat.